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Live-Tabelle
1 Hertha BSC 76 
2 Eintr. Braunschweig 67 
3 1. FC Kaiserslautern 58 
4 FSV Frankfurt 54 
5 1. FC Köln 54 
6 1860 München 49 
7 Union Berlin 49 
8 Energie Cottbus 48 
9 VfR Aalen 46 
10 St. Pauli 43 
11 MSV Duisburg 43 
12 SC Paderborn 42 
13 FC Ingolstadt 42 
14 VfL Bochum 38 
15 Erzgebirge Aue 37 
16 Dynamo Dresden 37 
17 SV Sandhausen 26 
18 Jahn Regensburg 19 
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Nachwuchs - Konzept - Ausbildungsphilosophie
Ausbildungsphilosophie im NLZ

Das NLZ lässt sich in 3 Ausbildungsstufen gliedern:
  • Grundlagenbereich U9 – U11
  • Aufbaubereich U12 – U15
  • Leistungsbereich U16 – U23


Es bleibt jedoch eine theoretische Gliederung, deren Übergänge fließend sind, so dass z.B. Ziele, die eigentlich im Grundlagentraining erreicht werden sollten, in Ausnahmefällen bis in das erste Jahr des Aufbautrainings verfolgt werden müssen. Zur besseren Übersicht gliedern sich alle Trainingsbereiche in die Elemente Technik, Taktik und Kondition.
Der Trainingsplan soll die jeweils verantwortlichen Trainer nicht bevormunden, sondern die Ausbildung von Talenten strukturieren, erleichtern und noch effektiver machen. Bei Einhaltung dieses Rahmentrainingsplanes ist es dem jeweiligen Trainer möglich, die Spieler zielgerichteter auszubilden, da er über die wesentlichen Lerninhalte des Vorjahres informiert ist und somit weiß, was der einzelne Spieler gelernt haben müsste. Um einen optimalen Ablauf der jeweiligen Trainings-einheiten zu gewährleisten formuliert jeder Trainer seine Übungsformen und Trainingsziele aus. Dieser Plan sollte in die Elemente Aufwärmen, Spiel- bzw. Übungsformen und Ausklang strukturiert werden. Die Trainer sollen diese Ausarbeitung während des Trainings immer zur Hand haben um gegebenenfalls komplexere Spiel-/Übungsformen anhand einer Zeichnung darlegen zu können. Übungsgruppen werden ebenfalls bereits im Vorfeld von den Trainern eingeteilt um die Trainingszeit optimal nutzen zu können. Ein zentrales Element der Nachwuchsausbildung ist die Variabilität, da die Position des Cheftrainers im Profibereich einer hohen Fluktuation unterliegt und die jungen Fußballer somit auf verschiedene Gegebenheiten, Strategien und Spielsysteme vorbereitet werden müssen. Die leistungsorientierte Ausbildung setzt nicht auf kurzfristige Ziele, Titel und Ergebnisse sind im Ausbildungskonzept von sekundärer Bedeutung. Das sportliche Personal verfolgt die langfristige Ausbildung und Heranführung der Talente an den Profibereich mit strategischem Weitblick und der erforderlichen Geduld (entwicklungsorientierter Ansatz). Die Spielphilosophie unseres NLZ soll im Wettkampf, insbesondere vor dem Hintergrund der langfristig ausgelegten Ausbildungskonzeption, konsequent umgesetzt werden! Im Grundlagenbereich müssen noch keine Spezialisten ausgebildet werden, d.h. die Spieler sollten auf verschiedenen Positionen zum Einsatz kommen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich möglichst vielseitig zu entwickeln.
Für das Training bedeutet dies, immer wieder Spielformen zu wählen, bei denen der einzelne Spieler möglichst oft gefordert ist. Spiele 7:7 oder gar 11:11 sind wenig effektiv, da hier der Einzelne kaum Ballkontakte hat. Im Aufbaubereich erfolgt eine erste Einführung in die Positionsspezialisierung, allerdings sind auch in diesem Bereich noch keine absoluten Spezialisten notwendig. Die Positionsspezialisierung wird im Leistungsbereich weiter forciert und abgeschlossen, so dass alle Nachwuchsspieler die ihrer fußballerischen, physischen und psychischen Konstitution entsprechende optimale Positionen finden und sich auf dieser Position weiterentwickeln können.

Um einen grundlegenden Überblick über die Entwicklung der Nachwuchsspieler zu geben, folgt zunächst eine grobe Darstellung der Entwicklungsmerkmale der einzelnen Altersstufen:

U 9 - Junioren (6. bis 8. Lebensjahr):

  • abklingende körperliche Unausgewogenheit (Vorschule ? Schulkind)
  • noch vergleichsweise schwach ausgeprägte Muskulatur
  • unausgeglichenes Wesen
  • geringe Konzentrationsfähigkeit
  • ziellos bei Bedürfnissen und Tätigkeiten (keine Beständigkeit)
  • geringes Selbstvertrauen
  • hohe Sensibilität
  • bewegungsfreudig


U 10 bis U 13 - Junioren (9. bis 12. Lebensjahr):

  • ausgeglichenes körperliches Erscheinungsbild
  • noch nicht gefestigter Knochenbau
  • gutes Koordinationsvermögen und Bewegungsgeschick
  • ausgeglichenes Wesen
  • ungestümes Kraftgefühl und Übermut
  • großes Selbstvertrauen
  • unkritisches Nachahmungsverhalten
  • leistungsorientiert
  • optimistisch, motivierbar, selbstbewusst
  • ausgeprägter Wissensdrang
  • ungestümer Bewegungsdrang
  • große Neugier


U 14 und U 15 - Junioren (12. bis 14. Lebensjahr):

  • beschleunigtes Wachstum des Knochenbaus
  • körperliche Unausgewogenheit zwischen Rumpf und Extremitäten
  • Koordinationsprobleme, gestörtes Bewegungsgeschick
  • Beginn der geschlechtlichen Reife
  • allgemeine psychische Verunsicherung
  • Verlust des Selbstvertrauens
  • gesteigerte Sensibilität
  • unausgeglichenes Wesen mit häufigen Stimmungsschwankungen
  • egozentrisches Denken und Empfinden
  • gestörtes Verhältnis zum Erwachsenen, Rollenunsicherheit
U 16 und U 17 - Junioren (15. bis 16. Lebensjahr):

  • beschleunigtes Wachstum der Muskulatur und der Organe
  • Zurückgewinnung körperlicher Ausgewogenheit
  • verbessertes Koordinationsvermögen
  • Leistungszuwachs im Kraftbereich
  • Wiedergewinnung psychischer Stabilität und Ausgeglichenheit
  • wachsendes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
  • sachgerechtes Denken und Verstehen
  • problembewusstes Verständnis für die Umwelt
  • vernunftmäßiges Handeln
  • kritische Überprüfung von Forderungen und Zusammenhängen


U 19 - Junioren (17. bis 19. Lebensjahr):

  • körperliche Ausreifung
  • gleichmäßiges Wachstum von Knochenbau und Muskulatur
  • Verfestigung und Verknorpelung des Knochenbaus
  • Endausprägung der koordinativen und psychischen Fähigkeiten
  • Spezialisierung aufgrund besonderer Eigenschaften und Fähigkeiten
  • allgemeine Ausreifung zum Erwachsenen
  • sachbewusstes, vernunftmäßiges Training


Leitlinien der Ausbildung im NLZ > Trainings- und Spielbetrieb

  • Trainingsumfang entsprechend der Spielklasse und des Alters anpassen (Ausbildungs- und Zielsetzungspläne für jeden Jahrgang)!
  • Spaß am Training erhöhen – keine Bedenken neue Wege zu gehen!
  • Steigerung der Trainingsqualität! Steigerung der Trainingsintensität!
  • Sportpsychologische Unterstützung für Mitarbeiter + Spieler durch Unternehmen Headcoaching
  • Steigerung der Trainingsqualität! Steigerung der Trainingsintensität!
  • Individuelle Förderung unserer „Besten“ - Entwicklung von individuellen Ausbildungsplänen für Spieler
  • Intensive medizinische und physiotherapeutische Betreuung
  • Schulische Begleitung – Kooperationen mit Gesamtschule Meiderich + Bertolt-Brecht-Berufskolleg
  • Soziale Begleitung durch Hendrik Kretzschmar (Diplom-Sozialpädagoge)
  • Sondertrainingsmaßnahmen z.B. Koordinationstraining (Thorben Berger) und Techniktraining U16 – U12 (H. Turp)
  • Erstellung von Rahmentrainingsplänen und Monatstrainingsplänen sowie von Ausbildungs- und Zielsetzungsplänen für die verschiedenen Jahrgänge. Übungssammlung in Form von Mustertrainingseinheiten für alle Jahrgänge und Trainingsschwerpunkte
  • Torwarttraining entsprechend den Altersklassen (U23 – U17: Oliver Reck, U16 – U12: Achim Schumacher, U11 – U9 Tim Mattern)
  • Integration der talentiertesten Nachwuchsspieler im Leistungsbereich (U23 – U16) in Trainingseinheiten höherer Jahrgänge bzw. Fördertraining mit Lizenzmannschaft.
  • Förderung der Topspieler der jeweiligen Jahrgänge in Sondertrainingseinheiten
  • zusätzliche Maßnahmen: Koordinationstraining + Techniktraining
  • kurze Entscheidungswege (wöchentliche Trainersitzungen und tägliche Gespräche der Trainer über Spieler)
  • hohe Transparenz im NLZ durch tägliche Bewertung der Spieler in Trainingseinheiten und Spielbetrieb + individuelle Karrieregespräche
  • Bewertung von Spielen + Trainingseinheiten aller Jahrgänge durch die sportliche Leitung ( Leiter NLZ / Nachwuchscheftrainer in Abstimmung mit jeweiligen Trainern)
  • Videoaufzeichnungen sämtlicher Heimspiele U23 – U15 zum Zwecke der Spielanalyse, Einzelbewertung und Auswertung taktischer Vorgaben
  • Spieler werden ab Januar regelmäßig ins Training des jeweils höheren Jahrgangs eingebunden um zu gewährleisten, dass Trainer das Leistungsvermögen der Spieler beurteilen können und die besten Spieler übernommen werden. Trainer also mitverantwortlich für möglichst hohe Durchlässigkeit im Nachwuchsbereich.
  • Zusätzliche Trainingseinheiten in schulfreier Zeit (Koordination durch Trainer der Leistungsmannschaften)
  • Einheitliche Mannschaftsansprache (Ablauf siehe Formular „Spielvorbereitungsbogen“)
  • Regelmäßige Trainerfortbildungen durch externe Partner (Head Coaching, H. Wein etc.) oder durch interne Referenten


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