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Trotz 0:3 in Potsdam: MSV-Frauen vorzeitig gerettet!

Die Zebras feiern trotz der 0:3-Auswärtsniederlage bei Turbine Potsdam am Sonntag, 5. Mai 2019, den vorzeitigen Klassenerhalt in der Allianz Frauen-Bundesliga.

Im Vergleich zum vergangenen Heimspiel gegen Hoffenheim musste MSV-Coach Thomas Gerstner die Startelf auf einer Position verändern. Antonia Halverkamps ersetzte Marina Himmighofen, die nicht für die Auswärtsspiele vorgesehen ist. Zwar verbuchten die Zebras bereits nach zehn Sekunden den ersten Eckball, in der Folge war das Team gegen den Tabellendritten aber vor allem in der Defensive gefordert. Eine abgewehrte Ecke von Svenja Huth fiel Lara Prasnikar genau vor die Füße, die aber die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Tor von MSV-Keeperin Meike Kämper unterbrachte.

 In der 25. Minute zielte Turbines Angreiferin Svenja Huth dann aber zu genau und landete mit einem Flachschuss ins lange Eck den 1:0-Führungstreffer für die Gastgeberinnen. Wiederum vier Zeigerumdrehungen später hätten unsere Zebras den postwendenden Ausgleichstreffer erzielt. Den Kopfball von Antonia Halverkamps parierte Torhüterin Lisa Schmitz aber reaktionsschnell. MSV-Abwehrspielerin Claire O’Riordan, die in dieser Trainingswoche lange aufgrund eines grippalen Infektes gefehlt hatte, musste knapp zehn Minuten vor Pausenpfiff erschöpft runter.

Nach dem Seitenwechsel ging ein Freistoß aus zentraler Position von Paula Radtke knapp über den Potsdamer Kasten (53.). Stattdessen erhöhte Johanna Elsig per Kopf zum 2:0 für Turbine und auch beim dritten Treffer der Gastgeberinnen, eine Viertelstunde vor dem Ende, war Elsig die Torschützin.

Trotz der Auswärtsniederlage ist der Klassenerhalt für das Gerstner-Team vorzeitig perfekt! Durch das 2:4 von Bayer Leverkusen in Frankfurt haben die Zebras einen Spieltag vor Saisonende vier Zähler mehr auf dem Konto als die Werkself. Herzlichen Glückwunsch, Mädels!

„Die Mannschaft kann sehr stolz auf sich sein. Sie haben eine sehr anstrengende Saison mit dem Klassenerhalt perfekt gemeistert“, betont Cheftrainer Thomas Gerstner und fügt an „Potsdam hat natürlich ein sehr gutes Spiel gemacht und das Ergebnis geht so auch in Ordnung. Insgesamt haben wir aber dennoch gut dagegengehalten. Und im Endeffekt zählt für uns nur die Tatsache, dass wir uns vorzeitig gerettet haben.“

Das letzte Saisonmatch steigt am Sonntag, 12. Mai 2019, um 14 Uhr. Dann empfangen die Zebras den 1.FFC Frankfurt im PCC-Stadion.

Turbine Potsdam – MSV Duisburg 3:0 (1:0)

MSV Duisburg: Kämper – O’Riordan (36. Angerer), Moore, Harsanyova, Zielinski – Radtke – Halverkamps, Dunst, Morina, Makas (85. Gottschling) – Hoppius (82. Wilkes)

Tore: 1:0 Huth (25.), 2:0 Elsig (56.), 3:0 Elsig (75.)

Gelbe Karten: Harsanyova, Moore, Morina

Schiedsrichterin: Karoline Wacker

Zuschauer: 1836

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