MSV-Frauen unterliegen Wolfsburg im DFB-Pokal

Unsere MSV-Frauen müssen im DFB-Pokal eine 1:3-Niederlage beim Titelverteidiger VfL Wolfsburg hinnehmen. Damit scheidet das Team von Thomas Gerstner aus dem Wettbewerb aus.

Im Vergleich zur letzten Begegnung mit den Wölfinnen änderte Cheftrainer Thomas Gerstner seine Startelf auf fünf Positionen. Statt O’Riordan, Yekka, Günster, Zielinski und Kornieck starteten Debitzki, Hochstein Maierhofer, Cin und Lange.

Die Wolfsburgerinnen machten von Anfang an Druck. Unseren Zebras gelang es vor allem in der ersten Halbzeit dennoch sehr gut dagegen zu halten. „Wir hatten zu Beginn eine Taktik, die aufgegangen ist. Wir standen tief, haben auf Konter gesetzt und haben dann auch den ersten und einzigen direkt gut abgeschlossen“, analysierte Thomas Gerstner den Angriff, den Jorian Baucom zum 1:0 für unseren MSV vollendete.

Die Führung hielten unsere Zebras bis zur Halbzeit. Nach Wiederanpfiff dauerte es allerdings nur gute zehn Minuten bis der Gastgeber durch Janssen den Ausgleich erzielte und kurz darauf durch Saevik das 2:1.

Gerstner: „Wolfsburg hat natürlich immer wieder Chancen gehabt. Wir haben uns aber alle reingehauen und so war es lange bis zu dem sensationellen Ausgleichstor ein offenes Spiel. Nach dem 1:1 haben wir dann nicht mehr die Ordnung gehabt und nach dem 2:1 haben wir hinten aufgemacht.“

Die eingewechselte van den Sanden machte nach einem individuellen Fehler in unserer Duisburger Abwehr dann in der 92. Minute den Sack zu und erzielte den 3:1-Endstand.

„Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten einen guten Pokalfight abgeliefert und den Gegner lange vor knifflige Aufgaben gestellt. Wir sind absolut zufrieden mit der Leistung, die die Mädels abgeliefert haben“, zieht Gerstner sein Fazit.

Am kommenden Sonntag, 13. Dezember 2020, treten unsere Zebra-Frauen um 14 Uhr bei der TSG Hoffenheim zum letzten Hinrundenspiel der FLYERALARM Frauen-Bundesliga an.

Die Highlights des Spiels:

1’Anpfiff in der AOK- Arena in Wolfsburg.

7‘ Wie zu erwarten findet die Partie vor allem in der Hälfte unserer Zebras statt, aber unserer Defensive steht gut.

10‘ Janssen schießt über den Kasten von Meike Kämper.

13‘ Ecke für die Gastgeber. Unsere Abwehr bekommt den Ball erst nicht  richtig geklärt, schafft es dann aber doch sich zu organisieren.

22‘ Puh! Oberdorf köpft, nach einer Flanke von Rauch, am Tor vorbei.

28’ TOOOOOR für unsere Zebras! Da können sich unsere MSV-Frauen einmal befreien und nutzen diese Chance direkt durch Joran Baucom zum 1:0!

34‘ Freistoß für die Gastgeberinnen, aber unsere Zebras klären zur Ecke, die wiederum nichts einbringt.

36‘ Oberdorf köpft nach Flanke von Huth an die Latte. Janssen schießt nach, doch der Ball geht über das Tor hinaus.

44‘ Uff! Engens Schuss geht knapp am Tor vorbei.

45‘ Unsere Zebra-Frauen gehen trotz der Chancenhoheit der Wölfinnen mit der 1:0-Führung in die Pause.

52‘ Da ist bisher viel Glück für unsere Zebras dabei. Die Wolfsburgerinnen verfehlen den Kasten oft nur knapp oder treffen den Ball nicht richtig.

54‘ Da ist der Ausgleich für die Gastgeberinnen. Dominique Janssen fasst sich aus der zweiten Reihe ein Herz und haut den Ball ins Netz.

62‘ Und knapp zehn Minuten später gehen die Wölfinnen in Führung. Karina Saevik macht das 2:1.

66‘ Ecke für den VfL, aber die bringt nichts ein.

68‘ Freistoß aus sehr aussichtsreicher Position für Wolfsburg, aber Janssen verfehlt das Ziel.

88‘ Nina Lange klärt auf der Linie.

90+2‘ Und kurz vor Abpfiff erhöht Wolfsburg nach Flanke von Oberdorf durch van den Sanden auf 3:1.

90+2‘ Abpfiff. Unsere Zebra-Frauen unterliegen nach der Pausenführung dem Titelverteidiger mit 1:3.

VfL Wolfsburg - MSV Duisburg  3:1  (0:1)
VfL Wolfsburg:
Kiedrzynek – Wedemeyer, Goeßling, Janssen, Rauch – Engen, Oberdorf – Wolter (46. Van de Sanden), Huth (90. Cordes), Rolfö (67. Jakabfi) – Saevik (80. Dickenmann)
MSV Duisburg: Kämper – Hochstein (88. Angerer), Debitzki, Hilbrands, Fürst –Maierhofer– Lange, Cin (80. O’Riordan), Morina, Halverkamps– Baucom
Tore: 0:1 Baucom (27.) 1:1 Janssen (55.) 2:1 Saevik (63.) 3:1 van den Sanden (92.)
Schiedsrichterin: Mirka Derlin

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