Die Bund-Länder-offene-AG der Innenministerkonferenz drängt u.a. auf personalisierte Tickets, Streichung von Kartenkontingenten für Gäste-Fans oder einer zentralen Stadionverbotsinstanz anstelle der bewährten lokalen Stadionverbots-Kommissionen.
Seit Jahren sind die Proficlubs in Deutschland verpflichtet, ihre Sicherheitsrichtlinien und ihre Umsetzung von der DEKRA prüfen und zertifizieren zu lassen.
„Die jetzt gerade wieder durchgeführte DEKRA-Zertifizierung hat dem Spielverein - wie auch schon in der Vergangenheit - bestätigt, dass das Sicherheitskonzept für unsere Heimspiele in allen relevanten Abteilungen vorbildlich und ohne jeden Zweifel umgesetzt wird“, betont MSV-Geschäftsführer Michael Preetz. Der Sicherheitsbeauftragte Christian Dorscheid ergänzt: „Das bisherige System hat sich bewährt. Doch mit den jetzt aufgestellten Forderungen nehmen die Innenminister uns als Vereinen und Veranstaltern das Heft aus der Hand.“
„Der deutsche Profifußball ist bekannt für eine vielfältige, einzigartige Fankultur und stimmungsvolle Stadien. Das Stadionerlebnis in Deutschland ist zudem sicher. Die offiziellen Statistiken, etwa der Zentralen Informationsstelle Sporteinätze (ZIS) der Polizei, sowie Umfragen unter Besucherinnen und Besuchern der Stadien bestätigen dies ausdrücklich“, betonen auch DFL und DFB in einer Stellungnahme.
Klar ist für den MSV aber natürlich: Diskriminierung und Gewalt haben in und um unsere Stadien herum nichts zu suchen - und dagegen werden wir weiter #MSVereint vorgehen. Das haben wir in der Vergangenheit mit bewährten Situations-bedingten Maßnahmen gemeinsam mit unseren Fans geschafft - und werden das auch weiter so leben. Nicht aber mit pauschalisierenden und am Detail vorbei gehenden Forderungen.