„Das Ergebnis“, bilanzierte NLZ-Leiter Uwe Schubert, „spiegelt die 90 Minuten nicht wider. Unsere Jungs haben es vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht.“ Und Trainer Florian Schnorrenberg gestand bei allem Stolz über den Fight seines Teams: Natürlich überwiegt heute die Enttäuschung. Aber wir werden uns jetzt schütteln und dann wieder angreifen.“
70 Minuten lang musste das Team von Florian Schnorrenberg nach dem (berechtigten) Platzverweis gegen Keeper Jihan Masseling (kam außerhalb des Strafraums als letzter Mann einen Tacken zu spät) zu Zehnt kämpfen. Und tat das voller blau-weißem Herzblut.
Und was für Chancen hatten unsere Zebras! Hannes Krasenbrink (3., 39., 45.) hatte dreimal einen Treffer auf dem Schlappen, Blume scheiterte am spektakulär regierenden Podar-Stiube (14.) - irgendwie wollte der Ball einfach nicht über die Bayern-Linie. Schnorrenberg: „Schade, da hätten wir sogar in Führung gehen können.“ Statt dessen trafen die Gäste nach 31 Minuten durch Egwuatu, der eine scharfe Imade-Hereingabe verwertete, zur Führung.
In den zweiten 45 Minuten spielten die Bayern ihre zahlenmäßige Überlegenheit geschickt aus, zur Vorentscheidung musste allerdings ein Strafstoß herhalten, den Snip in der 80. Minute verwandelte. Bitter für uns: Schiedsrichter Julius Zill hatte Sekunden zuvor (wieder einmal!) ein klares Foul an einem Zebra übersehen. Pavlic (82.) und Schaff (85.) machten kurz danach endgültig den Deckel drauf.
Schade, ihr Meidericher Jungs - aber vor allem: Danke für eine feine Pokal-Reise!