• Stimmen zum Spiel

Stimmen und Stimmung: Zebra O-Töne nach dem Magdeburg-Spiel

Nach dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg waren wir wie gewohnt in der Mixed-Zone und bei der Pressekonferenz auf Stimmenfang.

Ilia Gruev (Cheftrainer MSV Duisburg): „Wir wollten das Spiel heute unbedingt gewinnen und die Chancen waren da. Durch individuelle Fehler fallen dann zwei Tore für Magdeburg und innerhalb von zwei Minuten gibst du die Führung aus den Händen. Dann gibt es wieder eine Fehlentscheidung gegen uns. In sieben Spieltagen vier Fehlentscheidungen gegen uns, das ist ärgerlich. Wir können nicht alles auf den Schiedsrichter schieben. Aber in unserer Situation, so viele Fehlentscheidungen – da kann ich nichts mehr zu sagen.“

Jens Härtel (Cheftrainer 1. FC Magdeburg): „Wir hatten am Anfang einige Probleme, dann hatten wir vier klare Chancen in der ersten Halbzeit. Wir haben uns in das Spiel reingearbeitet und es gedreht. Heute fühlt es sich wie eine Niederlage nach dem Spielverlauf an. Für die Mannschaft tut es mir leid, dass sie sich nicht belohnt haben.“

Ivo Grlic (Sportdirektor MSV Duisburg): „Es ist sehr ärgerlich, wir hatten hier heute die Möglichkeit zu gewinnen. Am Ende muss man dann doch mit einem Punkt zufrieden sein. Wir bekommen die Tore viel zu einfach und das ärgert einen. Die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt, aber sie bringen sich selbst um den Lohn, wenn man so einfache Gegentore bekommt. Das müssen wir im nächsten Spiel auf jeden Fall abstellen. Wir haben nur zwei Punkte auf dem Konto und daher ist der Punkt heute in unserer Situation zu wenig. Ich werde hier nicht auf eine Trainerdiskussion eingehen. Wir besprechen alles intern – so wie wir es immer machen.“

Kevin Wolze: „Es war ein sehr intensives Spiel. Ich glaube, wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten dann auch etwas Glück, dass Magdeburg nicht den Ausgleich erzielt. In der zweiten Halbzeit sind wir dann ein Stück weit selbst schuld, dass der Ausgleich fällt. Vor dem 3:2 war es auf keinen Fall ein Eckball, das ist natürlich auch wieder bitter. Die Reaktion der Mannschaft war heute gut. Wir sind ein eingeschworener Haufen und vieles läuft momentan gegen uns. Von daher ist es noch wichtiger, dass wir jetzt zusammenhalten. Wir geben nicht auf.“

Lukas Daschner: „Leider hat es heute nicht für drei Punkte gereicht. Natürlich träumt man davon, bei den Profis zu spielen, wenn man aus der Jugend kommt. Dann noch ein Tor zu schießen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das wichtigste ist, dass die Mannschaft wieder punktet und daran müssen wir jetzt anknüpfen.“