„Wer Aue sagt, weiß, was Sache ist!“

Vorfreude, Respekt, Spannung – das Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue ist nicht nur für MSV-Trainer Milan Sasic etwas Besonderes. Anstoß am Sonntag, 19.09.10, ist um 13.30 Uhr.

„Ich schätze sehr, was dort geleistet wird“, lobt Sasic den frechen Aufsteiger vor dem Anpfiff und hebt besonders die „Mentalität, mit der die Menschen dort Fußball leben“ hervor.

Bundesliga-Fußball in einem 18.000-Einwohner-Städtchen – das ist eben etwas ganz eigenes. Oder, um mit Sasic zu sprechen: „„Wer Aue sagt, weiß, was Sache ist!“

Mit zwei Siegen und einer – unglücklichen – Niederlage ist der Neuling in die Saison gestartet, die Euphorie im Erzgebirge ist entsprechend groß. Nach dem Last-Minute-1:0 zum Auftakt beim SC Paderborn haben die Veilchen immerhin auch schon den VfL Bochum mit 1:0 in die Knie gezwungen.

„Aue hat zu Recht seine Punkte gesammelt“, sagt Sasic, verweist darauf, dass beim 2:3 zuletzt in Osnabrück lediglich „ein Sonntagsschuss“ das Team von Trainer Rico Schmitt um einen weiteren Zähler gebracht hat.

Aber natürlich hat der MSV mit seiner makellosen Bilanz auch Grund genug, ebenfalls mit Selbstvertrauen zu den Sachsen zu reisen.

„Wir haben uns in der Vorbereitung unsere Grundlage erarbeitet“, sagt Innenverteidiger Daniel Reiche, „da waren wir zwar noch nicht komplett, aber die Neuen haben sofort in den Kader gepasst.“

Reiche warnt aber vor dem Gang zum dreimaligen DDR-Meister (noch als Wismut Aue) auch vor Übermut in den eigenen Reihen. „Für die drei Siege“, sagt er, „können wir uns nichts mehr kaufen. Wir müssen uns in Aue neu beweisen.“

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