• Stimmen zum Spiel

Die O-Töne zum Bielefeld-Spiel

Nach dem Heimspiel gegen DSC Arminia Bielefeld waren wir wie gewohnt in der Mixed-Zone und bei der Pressekonferenz auf Stimmenfang.

Torsten Lieberknecht (Cheftrainer MSV Duisburg): „Wir mussten ins Risiko gehen. Das hat man an der Aufstellung gesehen. Das frühe Gegentor war wieder ein schwerer Rucksack. Wir sind aber wieder aus dem Nichts zurückgekommen. In der Halbzeit haben wir uns neu gesammelt. Danach hatten wir mehr Ballgewinne und Umschaltsituationen. Ich hätte uns allen den Sieg heute gewünscht. Die Frustration ist natürlich groß. Wir müssen Haltung bewahren. Ich versuche die Mannschaft aufzurichten, auch wenn ich das erst mal sacken lassen muss. Dass es jetzt sehr schwer wird, die Klasse zu halten, ist klar. Wir brauchen viel Glück.“

Uwe Neuhaus (Cheftrainer Arminia Bielefeld): „Ich bin nicht zufrieden und glaube, dass wir sehr gut angefangen haben. Wir hatten etliche gute Möglichkeiten. Der letzte Pass hat oft gefehlt. Das ist das, was mich besonders ärgert. Das 1:1 fiel wie aus dem Nichts. Anfang der zweiten Halbzeit hatten wir viele leichte Ballverluste und gehen trotzdem 2:1 in Führung. Nach dem Platzverweis mussten wir zittern, dass wir den Punkt noch mit nach Hause nehmen. Jetzt haben wir rein rechnerisch den Klassenerhalt geschafft. Darüber können wir froh sein.“

Stanislav Iljutcenko: „Wir mussten unbedingt gewinnen. Die Vorzeichen standen nach dem 2:2 und einem Mann mehr gut, trotzdem ist uns der Siegtreffer leider nicht gelungen. Es fühlt sich an, als wäre das Tor manchmal wie zugenagelt. Wir geben uns nicht auf. Wir fahren jetzt nach Kiel und wollen unbedingt die Restchance wahren.“

Dustin Bomheuer: „Wir schaffen es einfach zu selten, in Führung zu gehen. Es reicht eben nicht, die letzten zwanzig Minuten einem Rückstand hinterherzurennen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wir brauchen jetzt Punkte und nichts anderes zählt mehr.“

Kevin Wolze:Wir sind jetzt erstmal leer und wussten, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen müssen, um noch eine Chance zu haben. Wir wissen, dass es jetzt noch an ein Wunder grenzt, aber müssen bis zum Ende dran glauben. Das sind wir uns, den Zuschauern und dem ganzen Verein schuldig. Es dauert jetzt zwei, drei Tage, bis wir das verarbeitet haben, aber dann müssen die Köpfte aufgerichtet werden.“

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