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„Kann nicht erwarten, dass wir gedankenfrei aufspielen“: O-Töne nach dem Aue-Spiel

Nach dem Spiel bei Erzgebirge Aue waren wir wie gewohnt in der Mixed-Zone und bei der Pressekonferenz auf Stimmenfang.

Torsten Lieberknecht (Cheftrainer MSV Duisburg): „Wir sind Tabellenletzter und haben in den vergangenen Wochen trotz guter Leistung es phasenweise nicht geschafft, die Spiele zu gewinnen. Dann kommst du mit einem enormen Druck hierhin. Bei der aktuellen Situation kann ich von meinen Spielern nicht verlangen, dass sie gedankenfrei aufspielen können. Das hat man in der ersten Hälfte gemerkt. Sie haben über 90 Minuten eine charakterlich einwandfreie Partie gezeigt und gekämpft, ohne Gegentor zu spielen. Das war wichtig! Wir hatten in der zweiten Hälfte mutigere Szenen und von daher bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft ganz zufrieden. Lukas geht großer Wucht in den Zweikampf, trifft aber erst den Ball. Ich denke, dass der Schiedsrichter die Wucht des Zweikampfes bewertet und leider für uns rote Karte gezogen hat.“

Daniel Meyer (Cheftrainer Erzgebirge Aue): „Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt. Der Glanz endete dann immer im letzten Drittel. Insgesamt haben wir zu wenig klare Abschlüsse kreiert. In der zweiten Hälfte wurde es nicht wirklich besser. Wir haben viel Aufwand für zu wenig klare Torsituationen betrieben. Uns nützt am Ende dieses Unentschieden sicherlich einen Tick weit mehr.“

Gerrit Nauber: „Ich glaube, es war in der ersten Halbzeit ein sehr zähes Spiel. In der zweiten Hälfte wurden wir dann mutiger und hatten über das Spiel gesehen einen Tick mehr Chancen. Es ist ärgerlich, dass wir uns kurz vor Schluss nicht noch mit dem Sieg belohnen. Nächste Woche wollen wir da weitermachen.“

Moritz Stoppelkamp: „Es ist echt schwer gerade. Wir waren von der Chancenanzahl besser und ein Sieg wäre sicherlich nicht unverdient gewesen. Am Ende haben wir beim Versuch von Nazarov aber dann auch Glück gehabt. Es war gut, dass wir auswärts zu null gespielt haben. In unserer Situation sind es zwei Punkte zu wenig, aber wir müssen jetzt Zuhause die Heimspiele gewinnen und haben es noch in der eigenen Hand.“