• Stimmen zum Spiel

O-Töne nach dem Heidenheim-Spiel

Nach dem Heimspiel gegen Heidenheim waren wir wie gewohnt in der Mixed-Zone und bei der Pressekonferenz auf Stimmenfang.

Torsten Lieberknecht (Cheftrainer MSV Duisburg): „Es ist ein schwerer Tag für uns. Die Gewissheit und Traurigkeit hatte heute Überhand. Das Spiel war ein Spiegelbild dessen, was wir in dieser Saison sehr oft gesehen haben. Wir haben wieder einfache Torchancen nicht genutzt und zu einfach die Gegentore kassiert. Natürlich war dieser Moment jetzt ein Stück weit abzusehen. Ich bin keiner, der davonrennt. Meine Verantwortung ist es, diesem Klub wieder neues Leben einzuhauchen. Die Fans haben heute eine große Energie ausgestrahlt. Leider sind wir mit dem Abstieg bestraft worden. Wir werden neu angreifen.“

Frank Schmidt (Cheftrainer 1. FC Heidenheim): „Es war sicherlich keine einfache Situation für beide Teams. Wir brauchten zwei Siege, um den Aufstieg noch möglich machen zu können. Der MSV benötigte ebenfalls zwei Siege. Es war ein reines Hin und Her mit vielen Torchancen. Am Ende der Saison passieren eben verrückte Dinge, dann kommen solche Spiele zustande. Mit so einem Traditionsverein wie dem MSV leidet man natürlich mit. Ich wünsche ihnen alles Gute für die Zukunft.“

Ivo Grlic (Sportdirektor MSV Duisburg): „Dieser Abstieg war absolut unnötig. Wenn die Mannschaft ihr Potential öfter auf den Platz gebracht hätte, wäre es definitiv vermeidbar gewesen. Es tut extrem weh. Im Nachhinein hätte man gewisse Dinge sicherlich anders gemacht. Natürlich macht man sich Gedanken darüber. Wir werden sicherlich ein paar Tage brauchen, um das zu verarbeiten. Dann gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen, die sich mit dem Verein identifiziert. Wir führen seit Wochen Gespräche und werden sobald es etwas zu verkünden gibt, dies auch tun. So wollen wir die Fans wieder auf unsere Seite ziehen.“

Havard Nielsen: „Die Enttäuschung ist riesig. Wir hatten die kleine Hoffnung, dass es noch mit der Relegation klappen könnte. Wir haben uns selbst in diese schwierige Situation gebracht. Ich kann die Enttäuschung der Fans absolut verstehen. Leider konnten wir ihnen nicht das zurückgeben, was sie und wir uns alle gewünscht haben.“

Kevin Wolze: „Wir sind immer wieder gut zurückgekommen. Keine fünf Minuten später klingelte es dann hinten wieder. Wir haben uns die Dinger oft selbst reingehauen. Es ist schwer, Worte dafür zu finden. Wir müssen das jetzt erst mal ein paar Tage verdauen. Uns allen ging es heute um den MSV. Da stand die eigene Zukunft hinten an.“

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