Stimmen und Stimmung: Zebra O-Töne nach dem Großaspach-Sieg

Wir waren nach dem Großaspach-Sieg wie gewohnt in der Mixed Zone für euch auf Stimmenfang unterwegs.

Ilia Gruev (Cheftrainer MSV Duisburg): „In der ersten Hälfte hatten wir Probleme, gegen eine so disziplinierte Mannschaft wie Großaspach ins Spiel zu kommen. Zum Start der zweiten Halbzeit kassieren wir das Gegentor zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Dann haben wir, fast schon wie gewohnt, einen Rückstand aufholen müssen. Bei mir überwiegt nicht die Freude, sondern die Erleichterung. Wichtig ist, dass wir das Spiel gedreht haben. Wenn es in jeder Woche so ist, habe ich, trotz der verlorenen Nerven, nichts einzuwenden.“

Oliver Zapel(Cheftrainer SGS Großaspach): „Angesichts der Torchancen in der zweiten Halbzeit war der Sieg verdient. Ich denke trotzdem, dass meine Mannschaft es gut gemacht hat. Hätten wir heute die gesamte Kapelle an Bord gehabt, wäre es sicherlich etwas interessanter geworden. So kann ich meinem Team trotzdem keinen Vorwurf machen.“ 

Kingsley Onuegbu: „Unser Plan war es, heute so schnell wie möglich nach vorne zu spielen und uns möglichst viele Torchancen zu erspielen. Aus meiner Sicht haben wir verdient 2:1 gewonnen. In der ersten Halbzeit stand Großaspach im 5-4-1 sehr defensiv und hat versucht, zu kontern. Was wir heute besser gemacht haben als zuletzt, ist, dass wir nach Balleroberung den Ball schneller nach vorne gespielt haben. Das, was wir uns heute vorgenommen haben, hat größtenteils geklappt.“ 

Stanislav Iljutcenko: „Bei mir läuft es zur Zeit ganz gut. Für mich ist das wichtigste, dass ich dem Team helfen kann. Unser Ziel war es heute, zuhause zu gewinnen. Man sieht, wie wir nach dem Rückstand aufgetreten sind – mit dem Willen und der Überzeugung, das Spiel zu drehen. Ich muss sagen: Das war überragend. Wie die Fans uns nach dem Rückstand unterstützt haben, hat uns zusätzlich Kraft gegeben.“ 

Fabian Schnellhardt: „Uns allen ist eine riesengroße Last von den Schultern gefallen. Wir wussten, dass wir heute gewinnen müssen. Ich glaube, heute war unwichtig, wie es passiert ist – wichtig war, dass es passiert ist. Trotz allem denke ich, dass wir ein vernünftiges Spiel gemacht haben. Wir haben ein dummes Gegentor bekommen; uns auf der anderen Seite aber gute Chancen erarbeitet. Gefragt war, dass wir den Zuschauern zeigen, dass wir alles geben.“

Dustin Bomheuer: "Wir haben wieder Moral gezeigt. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir das Spiel noch gedreht haben. Großaspach hat mit Fünferkette gespielt. Es war sehr schwierig, sich da durch zu kombinieren. Wir wollten das Spiel gewinnen, egal wie. Und das haben wir geschafft. Jetzt haben wir noch sechs Spiele, und da müssen wir uns voll reinhauen, damit wir unsere Ziele erreichen.“

Thomas Bröker: "Wir haben uns alle reingeworfen, haben uns Torchancen erspielt und zum Glück noch zwei Dinger gemacht. Wir wollen den Schwung von heute natürlich mitnehmen. Halle ist ein unbequemer Gegner, aber wenn wir die gleiche Einstellung wie heute an den Tag legen, können wir da auch gewinnen."

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