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MSV-Frauen „auf Abwegen“: Boxen statt Fußball

Auch die beste Suppe schmeckt irgendwann fad, wenn man sie jeden Tag löffeln muss. Das dachte sich wohl auch Inka Grings, Cheftrainerin der im Moment so erfolgreichen MSV-Frauen – und hat ihr Team am Donnerstag, 31. März 2016, zu einem abendlichen Boxtraining bei Vita Sport am Kai

Auch die beste Suppe schmeckt irgendwann fad, wenn man sie jeden Tag löffeln muss. Das dachte sich wohl auch Inka Grings, Cheftrainerin der im Moment so erfolgreichen MSV-Frauen – und hat ihr Team am Donnerstag, 31. März 2016, zu einem abendlichen Boxtraining bei Vita Sport am Kaiserberg einbestellt.

Schon beim knackigen Aufwärmprogramm hatten die Spielerinnen großen Spaß, es wurde gescherzt und gelacht. „Diese Abwechslung muss auch mal sein“, sagte Torwarttrainer Andreas Kontra. Allerdings sei das keine Spaßeinheit. „Boxtraining ist hammeranstrengend, außerdem ist es gut für die Koordination und die Kondition.“

Da nun zwei spielfreie Wochenenden wegen der EM-Qualifikation anstehen, bietet sich der Ausflug in eine andere Sportart an. „Klasse, mal was Neues kennenzulernen und auszuprobieren“, sagte Julia Debitzki zwischendurch. Die Defensivspezialistin auf dem Platz zeigte sich am Sandsack ausgesprochen angriffslustig. Und lernte schnell ihre Lektion: Zuerst schlug sie mit nackten Fäusten, nach einem kurzen Aufschrei zog dann aber doch lieber Boxhandschuhe an.

Andreas Kontra: „Die Spielerinnen sollen sich mal richtig auspowern. Anschließend haben sie ein paar Tage trainingsfrei.“

Vor dem Spitzenspiel beim BV Cloppenburg am Sonntag, 17. April 2016, in dem der MSV fünf Spieltage vor Saisonende bereits den Bundesliga-Aufstieg perfekt machen kann, steht für die Zebra-Frauen am übernächsten Wochenende ein hochinteressanter Vergleich auf dem Programm: Der Spitzenreiter der 2. Liga Nord reist am Sonntag, 10. April 2016, zum Erstliga-Schlusslicht 1. FC Köln. Das Freundschaftsspiel am Geißbockheim wird um 16:00 Uhr angepfiffen.