Zebras bei Viktoria: „Flexible Offensive“

Die wilde Jagd geht weiter: Bereits am Dienstag, 23. Juni 2020, reisen unsere Zebras in die Domstadt, um beim FC Viktoria Köln anzutreten. Anstoß der Partie im Sportpark Höhenberg ist um 20:30 Uhr.

„Wir haben gegen Rostock keine neuen Verletzten dazu bekommen“, eröffnet Torsten Lieberknecht erleichtert die Medienrunde am Montag. Nichtsdestotrotz ist der eng gestrickte Terminplan unserer Zebras „eine Herausforderung“ für den Cheftrainer. „Aber ich habe mich in meiner Karriere schon öfters größeren Herausforderungen stellen müssen“, lacht Lieberknecht.

Außerdem verdeutlicht der Coach, dass er und sein Team, „eine unheimliche Gemeinsamkeit beim MSV“ verspüren. Dieser Zuspruch durch Briefe und E-Mails „tut gut – auch wenn wir ohne Zuschauer spielen.“

Hinsichtlich der Taktik will Lieberknecht sich nicht in die Karten blicken lassen. „Die Dreierkette war das beste Mittel gegen Rostock“, antwortet er knapp auf die Frage nach der Ausrichtung im anstehenden Duell in Köln.

PERSONAL Die MSV-Mediziner klagen undank Corona nicht über Langeweile. Cem Sabanci (Kreuzband) und Joshua Bitter (Oberschenkel) sind aktuell inLangzeit-Behandlung. Bei Marvin Compper (Wade), Moritz Stoppelkamp (Zerrung), Vincent Gembalies und Sinan Karweina (beide muskuläre Probleme) entscheiden die Fachmänner kurzfristig am Spieltag. Über Letzterem berichtet Lieberknecht, dass er einen „ordentlichen Heilungsverlauf nimmt.

GEGNER Die Viktoria empfängt unsere Zebras mit dem Rückenwind von zwei Siegen aus den letzten beiden Matches. Außerdem weiß Lieberknecht, dass er und sein Team es mit „einer der stärksten Mittelfeldreihen der 3. Liga“ zu tun bekommen werden. „Gerade in der Offensive sind sie sehr flexibel“, fügt der Coach hinzu. Diese Flexibilität spiegelt das Kölner Torverhältnis wieder. Der Viktoria-Sturm zählt mit 58 Treffern zu den Top fünf der torgefährlichsten Mannschaften.

IT’S A MATCH Kölns Sturm-Doppel Mike Wunderlich/Albert Bunjaku ist das einzige Duo, das häufiger traf als die MSV-Angriffsmaschmine Moritz Stoppelkamp/Vincent Vermeij. Die beiden Viktoria-Offensivmänner teilen sich 33 Tore, während „Stoppel“ und Volley-Vincent 27 Mal einnetzten. Allerdings wird die Viktoria auf Kapitän Wunderlich verzichten müssen. Nach einem kuriosen Spielerwechsel in der Partie gegen Jena sah der 34-Jährige die fünfte Gelbe Karte - wegen Meckerns.

WIEDERSEHEN Ex-Zebra Daniel Mesenhöler steht aktuell bei der Viktoria zwischen den Pfosten. In 16 Zweitliga-Partien für unseren MSV musste Mesenhöler 29 Mal hinter sich greifen. Nach 16 Einsätzen für Viktoria Köln stehen nun 28 Gegentore in Liga drei zu Buche.

LIVE Vor Ort sind wir wie gewohnt mit unserem ZebraTicker, empfangbar über die MSV-Appund unsere Website. Außerdem senden die Kollegen von MagentaSport live, in Farbe und in voller Länge.

 

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