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Lieberknechts klares Konzept – aber: „Ich bleibe unberechenbar!“

Nicht ganz vier Wochen dauert die Vorbereitung bis zum Liga-Start. Torsten Lieberknecht hat klare Vorstellungen.

Platz 16 – der MSV hat zum Jahreswechsel nach zunächst nur zwei Zählern aus acht Spielen mit dem Wechsel auf Trainer Torsten Lieberknecht zumindest wieder den Anschluss an die Liga gefunden. „Aber natürlich ärgern wir uns auch, dass es noch nicht mehr geworden ist“, sagt Trainer Torsten Lieberknecht angesichts der vier Niederlagen in Folge zum Weihnachtsfest.

Klar war schon bei seinem Start: Es wird ein langer Weg. Einer, der helfen wird, diesen Weg zu meistern, ist Neuzugang Felix Wiedwald. „Uns war wichtig“, betont der Chef-Trainer, „mit Felix eine Persönlichkeit zu finden, die Verantwortung übernimmt und die Mannschaft auch mitführt.“

Eine Situation, die für Daniel Mesenhöler alles andere als schön ist. „Wir killen keinen Torhüter, dem wir sportlich nichts vorzuwerfen haben“, verdeutlicht Lieberknecht aber noch einmal – im Gegenteil: „Wir sehen die Möglichkeit, Mese in seiner Persönlichkeit weiter reifen zu lassen. Denn ein Torhüter mit dieser Ausstrahlung ist ein ganz wichtiger Faktor für eine Mannschaft, vor allem für ein Team, das wie wir um den Klassenerhalt kämpft.“

Natürlich aber ist es mit einem neuen Schlussmann alleine nicht getan. „Wir machen uns grundsätzlich über alle Gedanken“, verrät Lieberknecht. Nach dem 1:3 gegen Dynamo Dresden hat er gemeinsam mit Sportdirektor Ivo Grlic und dem Trainerteam intensiv analysiert. Arbeits-Weihnachten quasi.

Die Verpflichtung Wiedwalds war nur ein erster Akzent in Folge der Analysen. Lieberknecht im Gespräch mit den Medien nach dem Trainingsstart am 3. Januar 2019: „Ich verfolge ein Konzept, von dem die Mannschaft erfahren wird und nicht unbedingt die breite Öffentlichkeit. Ich habe meinen klaren Plan, wie wir das Ding schaffen. Es muss dieses Verantwortungsbewusstsein rein in die Truppe, dass wir uns der Situation stellen. Das kann mit externer Hilfe machen, da können wir aber auch intern Impulse setzen. Lasst euch überraschen. Da bleibe ich unberechenbar.“