• Stimmen zum Spiel

Stimmen und Stimmung Zebra O-Töne nach dem Regensburg-Spiel

Nach dem 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen Jahn Regensburg waren wir wie gewohnt in der Mixed-Zone und auf der Pressekonferenz für Euch auf Stimmenfang.

Ilia Gruev (Cheftrainer MSV Duisburg): „Wir haben richtig gut angefangen und mit einer Angriffswelle nach der anderen die Zuschauer mitgenommen. Durch eine schöne Kombination gehen wir auch verdient in Führung. Der Platzverweis war dann der Knackpunkt, denn wir haben unsere Überzahl nicht gut ausgenutzt. Wir wollten viel über die Außen kommen und flanken, aber uns hat einfach die Ruhe gefehlt, um gefährlich ins letzte Drittel zu kommen. Regensburg hat zu zehnt sehr gut verteidigt.“

Heiko Herrlich (Cheftrainer Jahn Regensburg): „Wir freuen uns sehr, dass wir beim Spitzenreiter und zukünftigen Aufsteiger einen Punkt mitgenommen haben. Gegen die beste Abwehr der Liga ist es schwierig, Torchancen herauszuspielen. In der zweiten Halbzeit ist es uns aber auch in Unterzahl gelungen, nach vorne zu spielen, sodass der Punkt insgesamt in Ordnung geht.“

Ivo Grlic (Sportdirektor MSV Duisburg): „Wir haben sehr gut begonnen, aber Regensburg ist mit der Zeit immer besser ins Spiel gekommen. Man hat gesehen, welche Qualität sie haben. Wir haben uns dann etwas schwer getan, kommen aber zum 1:0. Dann wird die Rote Karte vergeben und man hat gesehen, dass Platzverweise nicht immer helfen. Regensburg hat sich immer wieder gut aus Spielsituationen befreit und wir haben es nicht geschafft, die Überzahlsituation in Dominanz umzuwandeln.“

Mark Flekken: „Wir haben in der ersten Halbzeit viel investiert und in der zweiten Hälfte gemerkt, dass die Kraft aus den Beinen geht. Das Tempo ist ein bisschen verloren gegangen, wir sind nicht mehr richtig nach vorne gekommen und haben kaum Torchancen herausgespielt. Der Elfmeter war natürlich bitter. Am Ende muss man mehr aus so einem Spiel rausholen.“

Stanislav Iljutcenko: „Wir gehen in Führung, sind dann auch noch in Überzahl und spielen unentschieden. Das ist für unseren Anspruch zu wenig. Ich hatte das Gefühl, dass wir im eigenen Ballbesitz etwas zu hektisch waren und unbedingt schnell nach vorne spielen wollten. Da hätten wir den Ball mehr in den eigenen Reihen halten und den Gegner laufen lassen müssen. Trotzdem haben wir einen Punkt Richtung Aufstieg geholt.“