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Tradition pur: Stoke City und der MSV spielen um den schauinsland reisen CUP DER TRADITIONEN

Der MSV trifft zum Saisonauftakt am Samstag, 13. Juli 2019, im Spiel um den schauinsland reisen CUP DER TRADITIONEN auf Stoke City.

„Wir sind stolz darauf, dass wir mit Stoke City den zweitältesten noch existierenden professionellen Fußballclub der Welt für den schauinsland reisen CUP DER TRADITIONEN verpflichten konnten“, freut sich Andreas Rüttgers, Leiter Touristik bei schauinsland-reisen.

Der Club, in dessen Historie Sir Stanley Matthews der wohl bekanntesten einer Reihe großer Spieler ist, wurde bereits 1863 gegründet. Erste Dokumente zu einem Spiel datieren vom 17. Oktober 1868, als die „Potters“ gegen EW May VX – über die sich heute nichts mehr eruieren lässt - zu einem 1:1 kamen. Damals wurde Football übrigens noch mit jeweils 15 Kickern auf beiden Seiten gespielt.

Der Club aus Stoke-on-Trent gehörte 1888 zu den zwölf Gründungsmitgliedern der Football League – und „gewann“ gleich in ersten Spielzeit der ältesten Liga der Welt eine Trophäe: der hölzerne Kochlöffel, den die Liga spendiert, war allerdings nur der Trostpreis für den letzten Tabellen-Platz. Den ersten richtigen Pott feierte Stoke 1972, als City im League Cup im Finale den Chelsea FC mit 2:1 niederrang.

318 Spiele absolvierte Sir Stanley Matthews zwischen 1934 – 1947 und 1961 – 1965 für Stoke City. Insgesamt dauerte seine aktive Karriere 35 Jahre, ehe er im Alter von 50 Jahren sein letztes Pflichtspiel bestritt. Damit ist er nach dem Japaner Kazuyoshi Miura der zweitälteste jemals aktive Profispieler in der Fußballgeschichte. 1965 wurde Matthews als erster Fußballer überhaupt aufgrund seiner Verdienste um den Sport geadelt und von Königin Elisabeth II. zum Ritter (Sir) geschlagen.

Aber auch andere große Namen hat der Club, der 2011 das Finale um den FA-Cup gegen Manchester City 0:1 verlor, hervor gebracht: der kürzlich leider verstorbene Gordon Banks hütete 1966 den englischen Kasten, als die Three Lions das Finale gegen die deutsche Elf mit dem berühmten Wembley-Tor 4:2 nach Verlängerung gewannen. Geoff Hurst, dem eben jenes Wembley-Tor und noch zwei weitere Treffer an diesem Taggelangen, spielte später ebenfalls für Stoke.

Neben Banks und Hurst könnte auch Stoke-Keeper Peter Shilton, 1990 im WM-Halbfinale im Elfmeterschießen an der DFB-Auswahl gescheitert, von einem Tor berichten, das keines war: Diego Maradona schoss Argentinien mit seiner „Hand Gottes“ gegen Shilton 1986 ins WM-Finale.

Aber auch zuletzt gab es mit Robert Huth, Marko Arnautovic oder Xherdan Shaqiri große Namen bei City. Nach elf Jahren in der Premier League stiegen die Potters allerdings 2018 in die Football League Championship ab.

Übrigens: Der Eintritt an diesem Tag ist eine freiwillige Spende, die dem NLZ des MSV und der Organisation „starke Zebrakids“ zu Gute kommt.

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